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Tipps vom Team der Gartenbaumschule

Hier bekommen Sie nicht nur Ihre Pflanzen – sondern auch wertvolle Tipps vom Profi

Wir arbeiten gerade an dem neuen Terminplaner für 2019.
Seien Sie gespannt! Sie finden ihn demnächst auf unserer Internetseite.

NOVEMBER / DEZEMBER 

Jetzt im November stellt sich wie jedes Jahr die Frage: Wohin mit all dem Laub? Auf keinen Fall in die Komposttonne!
Laub ist sehr wertvoll, wenn es verrottet sorgt es dafür, dass die Humusschicht des vorhandenen Gartenboden nicht immer weniger wird.
Im Wald sammelt ja auch keiner das Laub ein.

Gesunde Blätter die leicht verrotten - also alle außer Eiche, Walnuß und Plantane - können gut als Winterschutz auf den Staudenbeeten eingesetzt werden. Die Laubschicht schützen Sie mit Tannenreisig vor dem Wegfliegen. Diese Schicht schützt die Pflanzen vor Kahlfrösten (starker Frost ohne vorherigen Schnee).

Das Laub kann auch hervorragend zwischen Rhododendron gestreut werden - hier kann auch sehr gut Eiche verwendet werden.

Oder lassen Sie mal schöne Laubhaufen in einer Gartenecke liegen. sie sind ein optimales Winterquartier für viele Tiere, z.B. Igel und Kröten.


Da es für den Herbst weiterhin zu trocken ist, sollten Sie bei Neupflanzungen auf alle Fälle das leere Loch 2-3 Mal mit Wasser füllen.


Jetzt ist die richtige Pflanzzeit für Heckenpflanzen wie wurzelnackte Hainbuche, wurzelnackter Liguster und für wurzelnacktes Obst - Obsthochstämme. Wir haben alles vorrätig.


Es ist wichtig alle immergrünen Pflanzen, insbesondere Kirschlorbeer und Photinia (Glanzmispel), vor einer längeren Frostperiode regelmäßig, etwa 1x die Woche zu gießen - 1x die Woche und die immergrünen Pflanzen sehr gut zu gießen.

Pflanzungen sind möglich solange ein gutes Loch in Boden gegraben werden kann.

In diesem Jahr eignet sich der November noch hervorragend zum Pflanzen.

Die Pflanzen sind in Winterruhe und sozusagen entspannt und trotzdem können sich schon neue Wurzeln im Boden bilden - dieses ist bis +8 Grad Bodentemperatur möglich.


Wir haben zur Zeit ein tolles Sortiment an Nadelgehölzen, viele Zwergformen die auch sehr gut draußen als zu beleuchtender Weihnachtsbaum eingesetzt werden können.


Mediterrane Pflanzen sollten ins Winterquartier geräumt werden, sobald sich starke Fröste ankündigen. Bei milderen Temperaturen halten sie es noch sehr gut draußen aus.


Pflanzen in Töpfen können mit Luftpolsterfolie und, für die Optik, mit etwas Jute eingepackt werden. So wird ein schnelles Durchfrieren der Töpfe vermieden.
Der Topf darf nicht direkt auf dem Boden stehen, da das Wasser nicht sauber abfließen kann und so die Gefahr hoch ist, dass der Topf reißt. Stellen Sie ihn also besser auf Füße.

Empfindliche immergrüne Pflanzen können während starker Frostperioden oder bei sehr kalten Nordostwinden mit dünnem Vlies eingepackt werden.

Immergrüne Topfpflanzen brauchen auch im Winter Wasser, sonst vertrocknen sie.

Auch Pfirsich und Blaubeeren brauchen auch ohne Laub ab und zu etwas Wasser, da sie auch über das Holz verdunsten.


 

SEPTEMBER / OKTOBER

Wie schon im August ist der fehlende Regen ein Problem. Also vergessen Sie nicht, trotz der kühleren Temperaturen, zu gießen.

Der Herbst ist die optimale Pflanzzeit! Im Herbst pflanzen im Frühling ernten und erfreuen! 

Die Pflanzen „stehen“ jetzt kurz vor der Winterruhe und sind somit weniger durch das Verpflanzen gestresst. Bis zu einer Bodentemperatur von 8°C bildet die Pflanze neue Wurzeln und ist somit bestens für das bevorstehende Frühjahr gerüstet.

Achten Sie aber darauf, dass das gegrabene Pflanzloch vor einer Pflanzung 3 bis 4x mit Wasser gefüllt wird. Dann kann sich auch die Erde drumherum voll Wasser saugen. So kann man für eine durchdringende Wässerung sehen wieviel Wasser nötig ist ohne Staunässe zu erzeugen.

Außerdem ist jetzt eine gute Zeit Ihren Rasen noch einmal zu düngen

Wir empfehlen „Klanz Rasendünger“, dieser hat einen hohen Kalium Anteil und somit schließt das Wachstum der Pflanze ab. die Pflanze hört auf zu wachsen und ist für den Winter gut genährt und erfriert nicht.

Entfernen Sie Unkraut aus dem Rasen und säen Sie anschließend die kahlen Stellen gleich nach. Nachsaat-Rasen haben wir vorrätig.

Da die Tage jetzt kürzer sind und morgens und abends die Feuchtigkeit größer ist, hat es der neu gesäte Rasen leichter. Trotzdem ist bei langanhaltender Trockenheit ein zusätzliches Gießen notwendig.

Je später gesät wird, desto wichtiger wird dünnes Vlies (ebenfalls erhältlich in der Gartenbaumschule) welches Sie nachts über die Aussaat legen können. Der Rasen läuft so schneller auf und der Samen ist vor den Vögeln geschützt. 


 

AUGUST:

Gießen, gießen, gießen

Der Boden ist durch die andauernde Hitze so stark ausgetrocknet, dass nun auf alle Fälle auch der 'Altbestand' an Pflanzen im Garten durchdringend gewässert werden sollte.

Dabei gehen Sie am Besten wie folgt vor:
Zuerst wässern Sie mit mit dem Schlauch möglichst durchdringend. Danach prüfen Sie, wie weit das Wasser in die Erde gesickert ist. Wenn es oben feucht aussieht haben die unteren Schichten meistens noch nicht ausreichend Feuchtigkeit.

Nach dem Wässern eignet sich am besten ein Tropfschlauch, der über eine Zeitschaltuhr gesteuert wird. So kann das Wasser gleichmäßig in die Erde sickern.

Bäume die schon sehr lange im Garten stehen, brauchen nicht jeden Tag Wasser, aber sobald die Blätter der Bäume gelb werden oder schlapp sind, sollten auch sie gewässert werden.

Ohne Wasser verdursten die Pflanzen regelrecht und Nährstoffe können kaum mehr aufgenommen werden.

Auch leichte Regen- und Gewitterschauer ändern nichts an der Tatsache, dass der Boden sehr trocken ist. Sie sollten weiter ausreichend gießen.

Bitte entnehmen Sie das Wasser zum Gießen nicht aus natürlichen Gewässern! Für die dort lebenden Fische und Pflanzen wird die Wassermenge und der Sauerstoff auch schon knapp.

Investieren Sie in Leitungswasser und gießen Sie in den Morgen- und Abendstunden, da zu diesen Zeiten am wenigsten Wasser verdunstet.

Die Hitze und die Trockenheit bedeuten, genau wie für uns Menschen, auch für Pflanzen großen Streß.
Einfach auf den nächsten Regen zu warten funktioniert dieses Jahr nicht, denn die Trockenheit ist zu intensiv, langanhaltend und die Risse im Boden sind zu breit.

Bereits zu Jahresbeginn gerieten die Pflanzen in Stress:
Es gab winterliche Temperaturen im März, die Pflanzen konnten erst relativ spät treiben. Seit Mai gab es keine wesentlichen Niederschläge mehr. Das versetzt alle Pflanzen in Stress, denn wichtig für gesunde Pflanzen ist es Reservestoffe zu bilden, was dieses Jahr fast nicht möglich war.

Und auch jetzt gilt wie immer: Düngen Sie großzügig mit Bodenaktivator und Animalin, damit die Pflanzen vitalisiert werden. Durch den Bodenaktivator steigt der Feinwurzelanteil und damit werden die Pflanzen gestärkt.

Hecken- und Gehölzschnitte sollten unbedingt erst nach der Hitze und der starken Sonneneinstrahlung durchgeführt werden, sonst kommt es zu Sonnenbrand bei den Pflanzen.

 

Trotzdem sind Neupflanzungen möglich:

Das Pflanzloch sollte 3 bis 4 Mal mit Wasser gefüllt werden, damit die Erde sich richtig vollsaugen kann. Anschließendes durchdringendes Wässern alle 2-3 Tage sollten Sie nicht vergessen.

Holen Sie sich doch jetzt schon Ideen und Anregungen in Ihrer Gartenbaumschule Müller für eine Pflanzung im September und Oktober. Wir beraten Sie gerne!

 

Und zu guter Letzt ein wichtiger Tipp für Ihre im Garten lebenden Vögel und Insekten:

Auch sie haben Durst. Eine flache Schale oder ein Brunnen können ihnen wunderbar als Wasserquelle dienen.


 

JULI:

Tun Sie etwas Gutes für Ihren Rasen mit einer Sommerdüngung mit Oscorna Rasaflor.

In Trockenphasen sollten Sie ausreichend und durchdringend wässern.
Für eine bessere Wasseraufnahme hacken Sie Ihre Beete gut durch. 

Denken Sie auch an unsere wertvollen Wildbienen, Hummeln und Insekten indem Sie vielleicht doch noch eine zusätzliche Nektarpflanze für sie einpflanzen?

Abgeblühte Rosen können Sie bis zum nächsten vollständigen Blatt schneiden ( 5 bis 7 Einzelblätter).

Sollten Ihre Rosen Mehltau oder Flecken bekommen, können Sie sie einfach nach der Blüte komplett zurück schneiden. Entfernen Sie alle Blätter und sobald neue Blätter nachkommen gießen oder sprühen Sie mit Plantacult - der Rosen Homöopathie.

Setzen Sie im Garten bitte keinen Flüssigdünger ein. Dieser sorgt für ein sehr starkes Wachstum und läßt die Blätter weich werden, damit haben Läuse und Pilze es besonders einfach bei den Pflanzen.
Die einzige Ausnahme bilden einjährige Sommerblumen.

Außerdem sollten Sie möglichst auch den Einsatz von mineralischem Langzeitdünger im Garten vermeiden.
Dieser hat verschiedene chemische Ummantelungen welche teilweise in den Boden gelangen und die Umwelt unnötig belasten.

Setzen Sie auf organischen Dünger!

Damit können Sie nicht zu viel düngen und somit keine Salzschäden verursachen. Es gibt keine Auswaschungen ins Grundwasser.
So bauen Sie Ihr Bodenleben auf statt ab!

Mineralische Düngung ist Fast Food für die Pflanzen, eine organische Düngung ist eine vollwertige Ernährung.

Und was besonders gut tut:
Einfach mal den Garten mit Andacht genießen!



ENDE JUNI:

Ende Juni, nach Johanni, ist der perfekte Zeitpunkt um Hecken und Formpflanzen zu schneiden, Wassertriebe zu entfernen und auch sonstige Blütensträucher (die schon geblüht haben) zu schneiden.

Die meisten Pflanzen treiben danach zwar trotzdem noch einmal, aber lange nicht so stark wie im Frühling. Die Pflanze bekommt durch diesen Schnitt mehrere kürzere Triebe und wirkt dadurch kompakter.

Blütensträucher, die schon geblüht haben, lassen sich jetzt ebenfalls besonders gut schneiden, da zum Beispiel bei Forsythia noch deutlich die abgeblühten Zweige erkennbar sind. Diese sollten an der Basis entfernt werden. 

Natürlich darf auch hier auf eine ausgewogene Nährstoffversorgung mit Bodenaktivator und Animalin nicht vergessen werden.

Dachbäume, wie zum Beispiel die Dachplatane, können Sie nachbinden.



JUNI:

Beim Lavendel sollte nach der Blüte ein starker Rückschnitt, auch in die neuen Triebe, erfolgen. Das fördert einen kompakten Wuchs und der Lavendel kann nochmal gut nachtreiben.
Denken Sie auch hier an eine ausreichende Düngung.



MAI:

Rosen
Setzen sie jetzt "Plantacult Rosenpflege" ein, um die Blätter der Rosen zu stärken und somit die Anfälligkeit für Pilzkrankheiten zu senken.


Krautige Stauden
wie zum Beispiel Storchenschnabel (Geranium) oder Frauenmantel (Alchemilla) sollten Sie nach der Blüte sehr gut zurückschneiden, denn die Pflanzen treiben sehr schnell nach und es entstehen erneut schöne neue Blätter. Die Pflanzen werden dichter und häufig regt der Rückschnitt zum zweiten Blütenflor an.


Bei Läusen an den Zierpflanzen sollten Sie nicht gleich chemisch spritzen. Ein geringer Läusebefall lässt sich gut abwischen.
Die Läuse haben viele Gegenspieler in der Natur, z.B. Marienkäfer die Läuse fressen.
Und außerdem sind unsere Singvögel auch auf Nahrungssuche für Ihren Nachwuchs.
Der Lausbefall schadet den Pflanzen nur dann, wenn die Blätter sich einrollen, denn dann ist weniger Fläche für Photosynthese da.


Beim Rhododendron können Sie die verblühten Blüten ausbrechen, damit die Kraft in die Knospenbildung für das nächste Jahr geht und nicht in die Bildung von Samen.

Düngen Sie den Rhododendron bei dieser Gelegenheit mit Oscorna Bodenaktivator und Animalin – und, falls noch nicht geschehen, versorgen Sie ihn mit Rhododendronerde.

Gleiches gilt auch für die Blaubeeren – für einen reichhaltigen Ertrag. 
 

Mitte Mai ist ein erster Heckenschnitt möglich. Sie sollten gleich darauf mit Oscorna Bodenaktivator und Animalin düngen.

Bitte achten Sie beim Schneiden darauf, dass es am Tag des Schnittes und in den Folgetagen nicht zu heiß und sonnig ist, um Verbrennungen an den Schnittstellen vorzubeugen. 



MITTE APRIL:

Es ist eine gute Pflanzzeit, allerdings ist jetzt
 die letzte Gelegenheit wurzelnackte Obsthochstämme zu pflanzen.



ENDE MÄRZ:

Rosen sollten Sie erst schneiden, wenn die Forsythien voll blühen!
Dieser Tipp hat sich in den letzten Jahren mehrfach bewährt. Die Forsythien sind wirklich erst aufgeblüht, wenn der Frost weitestgehend vorbei war
.

Eine ausgewogene organische Düngung sorgt immer für das Wohl der Pflanzen.

Sobald das Laub von den Beeten geharkt wurde, kann das erste Mal Bodenaktivator und Animalin von Oscorna ausgebracht werden. Leicht einhäckeln, damit der Dünger nicht wegfliegt. Die Bodenorganismen setzen die Nährstoffe aus dem Dünger frei, sobald passende Bodentemperaturen vorhanden sind.

Unsere Empfehlung von ganzen Herzen:
Bodenaktivator und Animalin von Oscorna

Warum?
Dieser Dünger kann nicht ausgewaschen werden und stellt so keine Belastung des Grundwassers dar.

Das Bodenleben wird aktiv gefördert – somit sind alle Bodenlebewesen aktiver und die Pflanzen können viele kleine und feine Wurzeln bilden und das sorgt dauerhaft für stabilere und gesunde Pflanzen.

Es kommt nicht zu einer Überdüngung und damit zu Salzschäden.

Außerdem ist der Energieaufwand organischen Dünger herzustellen wesentlich geringer als beim Mineraldünger.

Die Kombination aus Bodenaktivator und Animalin sorgt für eine optimale Nährstoffversorgung von Boden und Pflanzen.

Sprechen Sie uns an.


MITTE MÄRZ:

Auch jetzt können noch kleinere Schnittmaßnahmen an Obstbäumen und Gehölzen durchgeführt werden.

Das Fällen von Bäumen oder das Schneiden dichter Hecken ist jetzt zwar nicht mehr möglich, da die Vögel schon mit dem Nestbau begonnen haben. Der gesetzlich vorgegebene Termin ist der 1. März.

Aber besonders bei Obstbäumen sind die Baumkronen offen und Korrekturschnitte können noch wunderbar durchgeführt werden.


Beim Aufräumen im Garten

Bringen Sie eine gute Schicht Torf unter den Rhododendron auf und mischen Sie gleich Oscorna Rhododendron oder Animalin ein. Bei Rhododendron und anderen Moorbeetpflanzen sollten Sie keinen Bodenaktivator verwenden.

Rhododendrondünger sorgt nicht für saure Erde. Der Rhododendron ist absolut pflegeleicht, wenn er einmal pro Jahr Torf bekommt.


Düngen Sie jetzt alle Pflanzen und den Rasen, z.B. mit Bodenaktivator und Animalin bzw. Rasaflor, dann haben Ihre Pflanzen alles was sie brauchen, wenn es warm wird.


ANFANG MÄRZ:

Jetzt ist auch der richtige Zeitpunkt um 
wurzelnackte Pflanzen wie Obstbäume und teilweise Heckenpflanzen in die Erde zu 'bringen'.

Diese Pflanzen werden mit nackten Wurzeln gesetzt, also ohne Erdballen oder Topf, und brauchen auf jeden Fall noch Zeit Wurzeln am neuen Standort zu bilden bis die Blätter zu versorgen sind.
Das Wurzelwachstum der Pflanzen im Boden beginnt bei ca. 9 Grad + Bodentemperatur und die Frühlingssonne hat schon richtig Kraft!

 

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